Parissa`s New Article on Japanese Marketing (In German)
Do`s and Dont`s im japanischen Marketing
Der japanische Markt gilt unter westlichen Unternehmen - trotz seiner hohen Margen - als kulturell sehr schwierig; Japans Konsumenten als besonders anspruchsvoll. Ein Image, das so manches westliche Unternehmen vom Markteintritt in Japan abhält.
Der Grund für diese Einstellung ist vor allem das geringe Wissen über erfolgreiche Marketingaktivitäten im japanischen Markt. Denn im Gegensatz zu Produktions- und Personalmanagement ist japanisches Marketing kein Thema, dass in westlichen Medien je diskutiert wurde. Doch erfolgreiches Marketing in Japan ist nicht so schwierig, wie man meinen möchte. Die folgenden Tipps können Markteintritt und langfristigen Marktaufbau in Japan wesentlich erleichtern.
Herausforderungen beim Marktaufbau
Japanische Konsumenten sind stark an neuen Produkten und ausländischen Marken interessiert. Neue Produkte einzuführen und zu Beginn gut zu verkaufen, ist daher nicht so schwierig. Problematisch ist jedoch der langfristige Erfolg im japanischen Markt. Denn japanische Konsumenten sind viel Abwechslung gewöhnt und erwarten ständig neue Produkte oder zumindest Produktadaptionen. Hier mitzuhalten ist für westliche Unternehmen, vor allem von Klein- und Mittelbetrieben im Konsumgüterbereich, besonders schwierig. Die langfristige Marktbearbeitung in Japan ist daher oft eine größere Herausforderung als der erste Verkaufserfolg mit einem innovativen Produkt. Folgende Dinge sollten bei Marketingaktivitäten im japanischen Markt beachtet werden.
Do`s beim japanischen Marketing
Die richtige Produktwahl für Japan
Gutes Marketing beginnt mit der richtigen Produktwahl. Bei einigen westlichen Investoren herrscht immer noch das Vorurteil, jedes Produkt, solange es nur aus dem Ausland komme, sei in Japan verkäuflich. Das ist schon lange nicht mehr der Fall; Japan ist mittlerweile einer der wettbewerbsorientiersten Märkte der Welt, auf dem es praktisch alles zu kaufen gibt. Darüber hinaus gibt es in Japan, für beinahe jedes westliche Produkt ein japanisches Konkurrenzprodukt, das schon einen alteingesessenen Kundenstamm und oft auch hohe Marktanteile hat.
Dennoch lässt sich gute Importware auch in Japan verkaufen. Das gilt vor allem für Produkte mit einer Unique Selling Proposition, also einer speziellen Besonderheit. Durchschnittliche Produkte, selbst Verkaufsschlager in der Heimat, haben es im japanischen Markt schwer. Patente, oder besonders innovative Produkte jedoch werden leicht Käufer finden. In jedem Fall sollte ein für Japan bestimmtes Produkt einen leicht erkennbaren Mehrwert (beispielsweise einfache Benutzung oder Marke) für den Konsumenten bieten.



